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Спектакль
"Москва —
Петушки" в зеркале прессы:
"Русская мысль", июль 1996 г.
"Вечерний
клуб", 1996 г.
"Дом
актёра", 1996 г.
"Шанс", июнь
— июль 1998 г.
"Наш
Иерусалим", июль 1998 г.
"Русский
израильтянин", август 1998 г.
"Дом
культуры", декабрь 1998 г.
"Подмосковье", август
1999 г.
"Российская
газета", март 2000 г.
"Московская
правда", апрель 2000 г.
"Наш
Белгород", август 2000 г.
"Moskauer
Deutsche Zeitung", август 2000 г.
"Реклама
и жизнь", 2000 г.
"Теленеделя", сентябрь
2000 г.
"Vestnik", октябрь
2000 г.
"Новости
Пскова", апрель 2001 г.

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О спектакле "Москва — Петушки"
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THEATER EINES LEBENSWEGS (опубликовано в
"Moskauer Deutsche Zeitung", № 15 (37), August 2000)
Als halbwilder Schizophreniker mit aufgerissenen Augen im "Marat"
und im "Meister und Margarita" 'oder als im höchsten Grade
leidenschaftlicher und verzagter Intellektueller Dmitrij in "Die Brüder
Karamasow" — das alles ist die Gestalten des Schauspielers des "Theaters
an der Taganka", Alexander Zurkan. Wer sein Spiel einmal auf der Bühne
erlebt hat, dem wird klar, warum die "Moscow News" den Namen von
Alexander im November 1999 in die Liste der zehn besten Schauspieler
Moskaus eintrugen und warum er zu "den Allround-Schauspielern des 21.
Jahrhunderts" rechnen soll. Zurkan spielt nicht, er lebt auf der
Bühne. Hier verausgabt er sich seelisch und körperlich. Der
Künstler verfügt nicht nur über die Eigenschaft der
Verwandlung. Er kann mit dem Partner kommunizieren, singen, Instrumente
spielen, höchst komplizierte gymnastische Einlagen machen, die
Tschetschjotka, einen russischen Tanz mit häufigem Aufstampfen, tanzen
und dramatische Monologe vortragen, dass den Zuschauern "die Haare zu
Berge stehen". Am Ende seines Lieblingsstücks "Die Reise nach Petuschki"
streift der Schauspieler sein T-Shirt ab und ringt es aus.
Schweißtropfen rinnen über die stäubige Bühne, und aus dem Zuschauersaal
übergießt ihn der Applaus Welle für Welle. Davon verfarben sich seine
durchdringend flauen Augen bodenlos dunkel. Ist das der Zustand des
Nirwana? Doch der Schauspieler konnte das kaum ohne den Regisseur
Valentin Ryschij erreichen, der dieses Ein-Mann-Stück im Kulturzentrum
"W.S. Wyssozkij" nach dem gleichnamigen Werk von Benjamin Jerofejew
speziell für Alexander inszenierte. Und auch nicht ohne den Musiker
Sergej Letow, der durch eigene Jazz-Kompositionen, die Musik des
Komponisten Nemirowitsch-Dantschenko und Fragmente von Schostakowitsch
den Takt des ohnehin sehr dynamischen Schauspiels angab. Die Arbeit
dieser Truppe übt auf den Zuschauer die gleiche Wirkung aus, wie auf
Wenitschka, die Hauptperson der "Reise", die "Träne der Komsomolzin"* —
die Realität verwandelt sich, und dem Zuschauer im Saal scheint es
bereits, dass er anstelle von Wenitschka uber die Tische krabbelt, auf
Händen läuft und von irgenwo da oben, auf der Spitze des Berges aus
Tischen, mit dem imaginären Zweig des Geißblattes winkt. Wenn diese
Kunst den Zuschauer zwingt, sich zusammen mit dem Schauspieler zu
verwandeln, dann ist es schwer zu glauben, dass der vierzigjährige
Alexander Zurkan erst relativ spät — vor zehn Jahren — in die
Schtschukin-Theaterhochschule eintrat. Damals war er Meister des Sports
und Absolvent der Technischen Hochschule, der fünf Jahre bei Krasnojarsk
in einem Luftwaffengeschwader gearbeitet hatte. Im Rampenlicht hat
sich diese Erfahrung nicht verloren, sondem in die verschiedensten
Bühnenbeispiele verwandelt. Unverändert blieb nur eines — das Verhältnis
des Menschen Alexander Zurkan zu den Werten des Lebens. Obwohl er in
einer Gemeinschaftswohnung lebt, versohnt sich der Schauspieler mit der
Diskrepanz zwischen der geistigen und der materiellen Seite seines
Lebens. Denn Gott hat ihm Größeres gegeben — seine Arbeit, die ihm
Befriedigung und Verehrung sich selbst gegenüber bringt, aber auch die
unerschöpfliche Energie, die er mit den Zuschauern, seinen Verwandten
und Freunden teilt.
* Zum Mixen des Cocktails "Träne
einer Komsomolzin" nehme man — nach Überzeugung von Wenitschka — 15 g
Lotion "Lavendel", 15 g Haarwaschmittel "Werbena", 150 g Kölnisch Wasser
"Waldwasser", 2 g Nagellack, 150 g Zahn-Elixier und 150 g Limonade; die
erhaltene Mischung rühre man 20 Minuten mit einem Stengel Geißblatt
um.
Nadeschda TSCHISTJAKOWA |

Фотоальбом (фотографии П. Горбатько):
   
  
   
  
   
   
  
  
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